Wer unseren Beitrag über das Drei-Länder-Eck gelesen hat, weiß, dass wir Freunde der besonderen Küche sind. Es muss auch nicht immer in fremde Länder gehen. Manchmal gibt es nur wenige Kilometer entfernt wunderbare Köstlichkeiten, die entdeckt werden wollen. So zum Beispiel die Suppenbar „Suppe mag Brot“ im Herzen von Landau. Schon mehrfach von uns getestet und immer wieder als Spitzenklasse empfunden, möchten wir euch diesen Geheimtipp gerne verraten.

 

Die Pfalz zieht schon lange viele Touristen, hauptsächlich wegen der Weinspezialitäten, aus allen Himmelsrichtungen an. Von Frankfurt aus ist es mit dem Auto über eine Stunde Fahrzeit in das Zentrum von Landau. In der Nähe des Geländes der Landesgartenschau, die hier 2015 die Stadt zum Grünen Zentrum gemacht hat, findet ihr in der Friedrich-Ebert-Straße 15 die einladenden und sehr geschmackvoll eingerichteten Räume von „Suppe mag Brot“. Im Sommer sind die großen Fensterflächen geöffnet und vor der ersten Suppenbar Landaus finden sich auf dem breiten Trottoir Plätze zum Verweilen und Genießen des besonderen kulinarischen Angebotes.

 

Ein Ort zum verweilen und genießen…

 

Hier gibt es, wie es der Name schon verrät, ganz klar Suppen aus saisonalen und regionalen Produkten. Die Küche zieht ihre Inspiration aber aus vielen exotischen Ländern, wie zum Beispiel für die Kichererbensuppe mit Tahin. Immer wieder kreativ zusammengestellte und sehr schmackhafte Tagesangebote, etwa Salate und Brote mit leckeren, selbstgemachten und frischen Aufstrichen, machen das zwar kleine aber feine Angebot sehr abwechslungsreich. Die meisten Speisen sind auch für Veganer geeignet. Der Koch versteht es, dass keine olfaktorische und gustatorische Langeweile aufkommt. Die Auswahl an Kuchen ist beachtlich und rundet das Angebot stimmig ab. Gleichzeitig zeigt sich die Suppenbar mit ihrer Vielfalt an süßen Schlemmereien als entspanntes und gemütliches Tagescafé.

 

Im Hinterhof befindet sich ein besonders gemütliches, grünes Paradies, wo man unter einem echten Feigenbaum schmausen kann. Insgesamt herrscht eine lockere und gemütliche Atmosphäre in der Suppenbar. Das Publikum ist bunt gemischt, von Jung bis Alt, Student bis Arbeiter, alle finden hier etwas. Abwechslung steht weit oben auf der Speisekarte. Zusätzlich zu dem kulinarischen Angebot finden hier regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Lesungen statt. Ihr findet die Events und Veranstaltungen auf der Facebook-Seite von „Suppe mag Brot“. Von jeder Suppe geht ein Betrag in die Suppenbox. Das so gesammelte Geld kommt am Ende des Jahres sozialen Projekten zugute, die zusammen von allen Gästen bestimmt werden.

 

Fazit: Der Koch versteht zu 100 % sein Handwerk, ist saisonal und regional mit seinen Zutaten unterwegs, bietet auch sehr gute, frische, vegetarische und vegane Gerichte an. Wer meint, Suppe sei langweilig, sollte sich hier von den perfekt abgeschmeckten Gerichten, die durch gutes Brot und leckere Aufstriche bereichert werden, einfach verführen lassen. Das Kaffee- und Kuchenangebot ist für die Süßliebhaber vielfältig und lecker. In den sehr stilvoll eingerichteten Räumen und dem schönen Hinterhof verweilt man gerne, bei Suppe und Brot oder Kaffee und Kuchen …

 

Suppe mag Brot freut sich auf Euch!

Vielen Dank an Rebekka Weiland für die tollen Fotos!

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