Der Frühling ist eine ganz besondere Jahreszeit, denn es fängt alles wieder an zu blühen. Die Natur verwandelt sich nach einem Winterschlaf wieder in eine bunte und vor allem duftende Oase. Sobald uns die ersten Sonnenstrahlen wärmen, zieht es uns nach draußen. Wir kommen wieder in Bewegung und werden aktiver.

Immer der Nase nach

Das Besondere ist der Duft des Frühlings, die vielfältigsten Blüten locken mit ihrem Duft Insekten an. Unsere Nasen haben somit auch viel zu erkunden. Die Düfte haben, zusätzlich zu der wunderschönen Farbenpracht, einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Denn die Gerüche und die natürlichen Düfte, besonders die der ätherischen Öle, gehen bei uns durch die Nase direkt in den Teil des Gehirnes, in dem unsere Gefühle sitzen. Somit haben sie einen deutlichen Einfluss auf unsere Gefühlswelt. Ein schöner Orangen- und Grapefruitduft hebt die Laune, ein kräftiger Pfefferminzgeruch steigert die Konzentration und ein süßer Blütenduft hat etwas leicht Betörendes. Meist wissen wir instinktiv, welcher Duft uns gut tut.

Die Psycho-Aromatherapie beschäftigt sich mit dem Einfluss der ätherischen Öle auf unsere Psyche sowie unsere Gefühls- und Stimmungslage. Studien haben herausgefunden, dass Patienten in einem mit Orangenduft bedufteten Wartezimmer eines Zahnarztes weniger angespannt sind und mit einer anderen Haltung in den Behandlungsraum gehen. In Räumen, in denen es muffig und stickig ist, fühlen wir uns selten wohl, frische Luft und ein guter Duft hingegen fördern das Wohlbefinden. Daher macht es Sinn, den Duft der Natur mit natürlichen, ätherischen Ölen auch in die Räume zu holen, etwa beim Arbeiten oder Lernen, vielleicht auch, um den guten, gesunden und erholsamen Schlaf zu unterstützen.

Ein Duft kann uns jedoch auch auf eine innere Reise zu einer längst vergessenen Erinnerung führen, etwa wenn Lavendel uns an eine unangenehme Tante aus unserer Kindheit erinnert. Denn Düfte gehen auf direktem Weg vorbei am Bewusstsein ins Unbewusste. In unserem „Duftgedächtnis“ sind Erinnerungen und Gefühle gespeichert. Gleichfalls können bekannte und positiv besetzte Düfte die emotionale Aktivität anregen und uns positiv beeinflussen. Somit können sie auch unsere Kreativität fördern und uns unterstützen, beim Lernen das Neue leichter zu behalten.

Tauche weiter ein in die dufte Welt

Wer mehr über eine gute Raumbeduftung lesen möchte, findet auf dem Blog von Al Weckert und Verena Hutschenreuter zwei Artikel, wie eine professionelle Raumbeduftung mit ätherischen Ölen aussehen kann. Über die Wirkweisen auf unsere Psyche gibt es im Seminar „Psycho-Aromatherapie“ bei Sela hier mehr zu erfahren. Weitere spannende Seminarthemen findest du unter Aromatherapie.

 

Was ist euer Duft, den ihr mit Frühling verbindet? Mit welchem natürlichen Duft geht ihr beschwingter durch den Tag?

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